Samstag, 22. Oktober 2011

20. Oktober

So heute ist Abreise hier. Nachdem ich Gestresse gar nicht haben kann, gibt's entsprechend auch kein Sightseeing. Frühstück entfällt und wird gleich durch Mittagessen ersetzt. Nachdem das Hotel eh kaum ausgelastet ist, erluabt man mir freundlicherweise, bis 15 Uhr im Zimmer zu bleiben, also bis ich tatsächlich fahren muss. Diesmal kein Gedränge, der Zug ist komplett leer als ich komme, so dass ich in Ruhe ein paar Fotos machen kann. Dann gibt's leider nichts, worüber man schreiben könnte, man sitzt halt da, fährt mit dem Zug und antwortet 25 mal auf "which country you from?". Diesmal probiere ich auch das Essen im Zug aus. Ich beschließe, zukünftig nicht mehr das Essen im Zug auszuprobieren. Ich fahre nur bis Ambala, dort soll mich Vishal abholen. Den kenne ich, wir arbeiten seit langem zusammen für euroblaze. Ich als Freelancer -mit 5% Auslastung für den Laden- und die als Subunternehmer. Vishal ist da und bringt auch gleich noch zwei Kollegen mit, die kenne ich auch alle, so groß ist die Firma hier nicht. Fahrt nach Chandigarh. Für Indien wirklich eine aussergewöhnliche Stadt - Chandigarh ist die Hauptstadt von Punjab, aber sie ist erst an die 50 Jahre alt, wurde von ein paar Architekten künstlich angelegt, im Schachbrettmuster. Es ist grün, sauber, und dank riesiger Strassen quasi verkehrsfrei. Einfaches aber gutes Hotel, ruhig, Internet funktioniert.

Sleeper Class

Wenn man die Rückenlehne hochklappt, sind's drei Betten übereinander

Andere Seite, die nehme ich immer

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"Indian Style"-Scheißhaus

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